Politische Verfolgungen 2008


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Teil 1

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"Zyklon B diente zum Schutze des Lebens. Kein einziger Jude ist durch eine Tötungs-Gaskammer oder einen Tötungs-Gaswagen umgebracht worden."

Gespräch mit Professor Robert Faurisson im Gästehaus des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran, Teheran, den 13. Dezember 2006

Teil 1

Professor Dr. Robert Faurisson während seiner Rede anläßlich der ersten freien, staatlich organisierten Holocaust-Konferenz der Welt in Teheran (11./12.12.2006).

Guten Tag. Ich danke Ihnen dafür, daß Sie willens sind, mir Fragen zu stellen.

Herr Professor Faurisson, darf ich Sie eingangs fragen, aus welchen Gründen Sie beschlossen haben, an dieser Holocaust-Konferenz in Teheran vom 11. und 12. Dezember 2006 teilzunehmen?

Weil ich kein Land kenne, keinen Ort, wo eine Konferenz zu diesem Thema in der Lage wäre, mich zu empfangen. Selbst in den Vereinigten Staaten von Amerika wäre die Ausrichtung einer solchen internationalen Konferenz fraglich. Zunächst einmal könnte jeder Revisionist bei seiner Ankunft auf amerikanischen Boden zurückgewiesen werden. In Frankreich wäre solch eine Konferenz undenkbar. Ich sehe nicht ein einziges europäisches Land, das eine Konferenz oder eine öffentliche Debatte zum "Holocaust" zulassen würde. In Deutschland, Ihrem Heimatland, ist das Verbot jeglicher Form von Revisionismus drakonisch. Kanada, Australien, Neuseeland sind unerbittlich. Es mag sein, daß an anderen Orten auf diesem Globus gewisse Länder gleichgültig gegenüber diesem Thema sein können. Es stellt also eine vollkommen unerwartete Gelegenheit dar, daß der Iran sich bereit erklärte, eine internationale Konferenz zum "Holocaust" abzuhalten, die dieses Mal allen offen stand. Es handelte sich dabei nicht um eine revisionistische Konferenz, sondern darum, wie es ihr Titel ("Review of the Holocaust: Global Vision") benennt, den "Holocaust" erneut zu betrachten, und zwar in einer globalen Sichtweise, und nicht in einer begrenzten oder voreingenommenen. Ich hätte nicht gedacht, daß solches noch zu meinen Lebenszeiten geschehen würde.

Welches genaue Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Teilnahme hier?

Ich möchte öffentlich machen, was die großen Medien der westlichen Welt unaufhörlich zu verbergen versuchen. Wenn diese Medien von Revisionisten sprechen, dann ist es, um uns zu verleumden oder uns Anschauungen vorzuhalten, die wir niemals geäußert haben. So behaupten sie zum Beispiel einfach, die Revisionisten seien Leute, die behaupteten, es hätte keine deutschen Konzentrationslager gegeben. Dies ist eine Dummheit, die zumindest bei den Franzosen leider sehr weit verbreitet ist. In diesem Zusammenhang ist zu sagen, daß der Durchschnitts-Franzose sich vorstellt, die Revisionisten seien verrückte Menschen, die soweit gingen, das Offensichtliche zu leugnen. Deshalb werden wir auch in einer Art Sprachverhunzung als "Negationisten" benannt.

Haben Sie, am Ende dieser Konferenz, den Eindruck, daß Sie Ihr Ziel erreicht haben?

Teilweise. Die Welt hat zur Kenntnis nehmen können, daß wir existierten und daß wir in einer friedlichen und freundschaftlichen Art und Weise mit Personen umgehen konnten, die nicht unsere Ansichten teilen. Für echte Debatten hat die Zeit gefehlt. Außerdem glaube ich, daß die Medien nahezu nichts vom Inhalt, geschweige denn von unseren Stellungnahmen berichten werden. Sie werden zu unseren Argumenten schweigen und unsere Forschungsergebnisse unerwähnt lassen. Um eine wirkliche Debatte zu erzielen, müßten wir eine neue Konferenz durchführen, jedoch nur unter der Bedingung, daß sich unsere Gegner nicht davonstehlen. Ich darf erwähnen, daß ich für einen kurzen Moment die Gelegenheit hatte, eine kontroverse öffentliche Auseinandersetzung mit einem Professor zu haben, der dem Revisionismus gegenüber feindlich eingestellt war. Diese Kontroverse hat sich in spektakulärer Weise zu unseren Gunsten gewendet. Ich werde Ihnen später davon erzählen, wenn Sie dies wünschen.

Gerne.

Da ist vor allem die Resonanz zu nennen, die diese Konferenz weltweit erzeugt hat. Sie hat heftige Proteste hervorgerufen. Diese haben, ab dem 12. Dezember, mit einer Erklärung von Sean McCormack, dem Pressesprecher des Weißen Hauses begonnen, der dem iranischen Regime vorwarf, "in einer perversen Art und Weise zu versuchen, die [nazistischen] Schrecken in Frage zu stellen und dem Hass eine Bühne zu bereiten." Danach hat in Brasilia die Regierung eine offizielle Verurteilung abgegeben. Dann in England. Danach, bei den Vereinten Nationen, hat Kofi Annan seine Stimme hören lassen. Ebenso der Vatikan. Nach dem Urteil all dieser hohen Würdenträger gäbe es keine Veranlassung, Fragen zum "Holocaust" der Juden zu stellen. Der "Holocaust" habe stattgefunden. Punkt, Ende der Debatte.
Aber ich habe Ihnen das Beispiel einer kontroversen öffentlichen Auseinandersetzung versprochen. Hier ist sie. Diese Kontroverse hat mich gestern einem iranischen Professor der Universität von Shiraz gegenübergestellt, der auch an der Universität des Staates Washington unterrichtet. Sein Name: Gholam Vatandoust. Während seines Vortrages hatte er es gewagt zu sagen, der "Holocaust" sei "fully documented", das heißt also, er sei durch Dokumente vollständig belegt. Also habe ich diesen Professor nach seinem Vortrag gefragt, als die Zuhörerschaft dem Vortragenden Fragen stellen konnte, er möge mir ein Dokument nennen. Und ich habe darauf bestanden, daß ich nicht ein Bündel von Dokumenten wolle. Ich wünschte nur ein einziges. Er hat begonnen mir zu antworten, Churchill habe in seinen Erinnerungen die nazistischen Schrecken verurteilt. Ich habe ihn darauf aufmerksam gemacht, daß Churchill niemals die "Gaskammern" erwähnt habe, und dieses gelte ebenso für Eisenhower, für de Gaulle und für andere. Ich habe ihn daran erinnert, das was ich von ihm wolle, sei ein Dokument. Ich habe ihn darauf hingewiesen, daß Winston Churchill ein politischer Mensch war, der hier seine Empfindungen zum Ausdruck brachte. Ich war jedoch nicht auf der Suche nach Empfindungen eines Mannes, und sei es die einer Persönlichkeit eines Churchills. In diesem Augenblick glaubte der Professor, ein anderes Argument zu finden. Er sagte, ich müsse ihn nur zu den amerikanischen nationalen Archiven begleiten, wo ich Dokumente finden würde. Das war aber keine Antwort, denn ich hatte ja nur nach einem Dokument verlangt. Es hat mich an die Geschichte des Fischers und des Fisches erinnert. Ein Fischer rühmt sich, er habe einen wundersamen Fischfang getätigt, einen außergewöhnlichen Fisch gefangen. So bitte ich ihn, den Fisch sehen zu können. Er jedoch entgegnet mir: "Wie das? Sie zweifeln meine Aussage an? Wenn Sie ein Ungläubiger sind und wenn Sie mir nicht Ihr Vertrauen schenken, so möchte ich Ihnen die Stelle zeigen, wo ich den Fisch gefangen habe." Natürlich wird meine Antwort sein, daß mich nicht die Stelle interessiere, sondern der Fisch. Man möge mir ihn zeigen! Also: "Zeigen Sie mir oder zeichnen Sie mir eine Nazi- Gaskammer!". Dies verlange ich nun schon seit Urzeiten.
Ich habe meinem Gegenüber gesagt, daß ich die amerikanischen nationalen Archive kennen würde. Ich hätte sie sogar an drei verschiedenen Orten aufgesucht. In Washington selbst, dann, nicht weit davon entfernt, in Suitland, und auch in dem herrschaftlichen Sitz von College Park. Im Grunde erhielt ich auf meine Frage keine Antwort. Der Mann hat drei weitere Versuche gestartet, ebenso fruchtlose, bis ein Teil der Zuhörerschaft, feststellend, daß er einfach nicht in der Lage war, mir zu antworten, diesen Schlagabtausch mit Lachen und einer Ovation beendete. Heute vormittag hatte ich Gelegenheit, diesen Professor wiederzusehen. Ich habe ihn um ein vielfaches bescheidener vorgefunden als gestern, und er zeigte eine lebhafte Neugierde für eine These, die sich ihm scheinbar erstmalig offenbarte. Wir haben unsere Adressen ausgetauscht und vielleicht wird sich die Unterredung fortführen lassen. Ich habe auch zwei kurze private Gespräche mit einem der sechs antizionistischen Rabbiner geführt, der an den Arbeiten hier teilgenommen hat, einem Briten, der sich von den Schlußfolgerungen der revisionistischen Forschung überrascht, aber nicht schockiert zeigte. Außerdem habe ich noch einen kurzen und freundschaftlichen Austausch mit einem Großrabbiner aus Österreich führen können.
Es scheint, daß ein anderer Teilnehmer, Viktor Nadeïn-Raïevski, vom Institut der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen, das der russischen Wissenschaftsakademie angegliedert ist, gesagt haben soll: "Faurisson verlangt Dokumente. Aber es gibt bedeutsame geschichtliche Ereignisse, die kein einziges Dokument hinterlassen haben. In diesen Fällen kann man keine Dokumente vorweisen." Ich würde gern wissen, was das für "bedeutsame geschichtliche Ereignisse" sein sollen, von denen es kein einziges Dokument geben soll!

Ich glaube, er sprach von den Roten Khmer.

Mag sein. Doch dann tut es mir wirklich leid! Über dieses Ereignis sind wir im Besitz von Unmengen an echten oder vermeintlichen Dokumenten. Ich erinnere hier nochmals an die Bedeutung des Begriffes "Dokument". Üblicherweise ist ein Dokument ein Schriftstück, aber es kann auch ein materieller Gegenstand sein. "Dokument" stammt von einem lateinischen Verb, das bedeutet "welches unterrichtet, welches einem Dinge mitteilt". Ein Messer auf einem Tisch, ein Stuhl, ein Zimmer, ein Gebäude können die Wertigkeit eines Dokumentes besitzen. Es ist vollkommen natürlich, daß zum Beispiel ein großer Geist wie Fustel de Coulanges (1830-1889), der für uns der Begründer der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung gewesen ist, sich folgenden Leitspruch zu eigen machte: "Kein Dokument, keine Geschichte."
Ich habe Ihnen zwei Beispiele von zwei Teilnehmern genannt, die das bestritten, was die Revisionisten als Ergebnis ihrer Forschungen an Schlußfolgerungen gezogen haben. Ich betone das. Man behandelt uns als "négateurs" [Verneiner] (zumindest ist dies ein französisches Wort) oder als "négationnistes" [Negationisten] (hier gelangt man in die Sprachverhunzung). Beide Worte besagen, die Revisionisten seien Leute, die das Offensichtliche verneinen würden. Sie seien also, in gewisser Weise, vom Teufel geleitet. Wie bei Goethe, nicht wahr, wären wir im Besitz "des Geistes, der stets verneint". Doch in Wahrheit verneinen wir gar nichts. Wir bestreiten lediglich, als Ergebnis unserer Forschungsarbeiten, gewisse Behauptungen und benennen unsere eigenen Schlußfolgerungen. Galilei "verneinte" nichts, aber als Ergebnis seiner Arbeiten stellte er fest, daß gewisse Aussagen, die gemeinhin als allgemeingültig angesehen wurden, falsch waren, andere hingegen waren richtig.

Können Sie mir Ihren eigenen Vortrag auf der Konferenz zusammenfassen?

Mein Vortrag befaßte sich mit "den Siegen des Revisionismus", also mit den Zugeständnissen, die uns die Antirevisionisten über die Jahre haben zubilligen müssen. Ich empfehle, das Schriftstück heranzuziehen, das ich "Die Siege des Revisionismus" betitelt habe, und in dem ich eine Auswahl von zwanzig Beispielen dieser Siege liefere. Einige dieser Siege, die von 1951 bis 2004 reichen, sind spektakulär. Leider weiß die Öffentlichkeit davon nichts, da wir keinen Zugang zu den Massenmedien haben.

Bitte geben Sie mir ein Beispiel dieser Siege.

Ich könnte den Fall von Jean-Claude Pressac nennen. Über Jahre hat dieser Schützling des Ehepaares Klarsfeld zu behaupten gewagt, er habe Beweise für das Vorhandensein der "nazistischen Gaskammern" gefunden. 1993 und 1994 ist eines seiner Bücher in den Massenmedien beweihräuchert worden. 1994 habe ich ihm in einem Büchlein erwidert. Deswegen wurde ich dann auch vor Gericht gezerrt. Zum Glück habe ich erreicht, daß Pressac ebenfalls vor Gericht erscheinen mußte. Dies war im Mai 1995, in Paris. Seine Bloßstellung war beeindruckend. Er hat sich davon niemals mehr erholt. Im Jahre 2000 hat Valérie Igounet, eine französische Historikerin, die den Revisionisten gegenüber feindlich gesonnen ist, in ihrem Buch Histoire du négationnisme en France [Geschichte des Negationismus in Frankreich] eine Art Kapitulationserklärung wiedergegeben, die von Pressac unterzeichnet war. Letzterer hatte nämlich schlußendlich zugestanden, daß die Geschichte der deutschen Konzentrationslager aufgrund zu vieler Lügen "faul" sei - dies ist sein eigenes Wort. Er hat sogar ergänzt, man habe so um das Thema echter Leiden eine wahrhaftig "faule" Akte geschaffen und diese sei - so er wortwörtlich - "reif für den Müllhaufen der Geschichte".

Erstaunlich! Was ist aus Pressac geworden?

Seine jüdischen Freunde haben ihn natürlich fallen lassen. Er ist 2003, im Alter von 59 Jahren, gestorben. Das mediale Schweigen darüber war vollkommen. Pressac gehört zu der Gruppe von Leuten, die sich als unfähig erwiesen haben, die Herausforderung anzunehmen, die ich in den 70er Jahren aufgestellt hatte. Ich hatte damals bewiesen, daß sich die These des Vorhandenseins angeblicher Gaskammern an fundamentalen physikalischen Unmöglichkeiten stieß. Der Leuchter-Bericht und der Rudolf-Bericht, ebenso einige andere Berichte und Meinungsäußerungen von Wissenschaftlern, haben im Nachgang meine Beweisführung bestätigt.

Hier in Teheran haben Sie Ihren mündlichen Vortrag mit einer Warnung bezüglich der Bildaufnahmen begonnen, die sogenannte nazistische Greuel darstellen. Warum?

Weil die Vorstellungen der Menschen davon durchtränkt sind. Bezüglich lügenhafter Propaganda gibt es nichts Einfacheres und Wirksameres als die Verwendung von Bildaufnahmen. Sie brauchen nicht einmal komplizierte Bildmanipulationen durchzuführen. Es genügt, Kranke, Sterbende oder Verstorbene zu zeigen, und diesbezüglich von Getöteten, Ermordeten oder Massakern zu sprechen. Leutselige Menschen werden sich davon beeindrucken lassen. Sie werden Abscheu, Empörung und Wut empfinden. Sie werden nicht mehr sehen, was sie vor ihren Augen haben (Verstorbene), sondern nur das, was man ihnen in ihre Vorstellung eingeflößt hat (Getötete). Ihre Sinne werden benebelt sein. Sie werden sich die Zeit zum Nachdenken nicht nehmen. In Sachen von falschen Massakern ist das Vorgehen stets gleich. Bei Beachtung der unterschiedlichen Größenordnungen sind die angeblichen Massaker von Auschwitz unter diesem Gesichtspunkt gleichzusetzen mit den angeblichen Massakern, die den Unterlegenen anderer Konflikte vorgehalten wurden, sei es Andersonville (angebliches Vernichtungslager des amerikanischen Sezessionskrieges), Temeschburg (Timisoara/Rümanien) oder Kuwait-City. Dabei sind Leichen von Frauen oder Kindern besonders nützlich. Dies ist das Verfahren, das 1945 auf der einen Seite die US-Amerikaner und Briten, auf der anderen Seite die Sowjetrussen angewandt haben. Mannschaften von Photographen oder Kameraleuten betreten 1945 ein beliebiges deutsches Konzentrationslager nach dessen Befreiung. Zunächst wird alles photographiert oder gefilmt. In einem zweiten Schritt werden, nach einer Auswahl, nur die erbärmlichsten und grauenhaftesten Aufnahmen beibehalten, vor allem die von Krankenbaracken oder deren Umgebung. Man befaßt sich vor allem mit den Fleckfiebererkrankten, wahrhaftige wandelnde Skelette, und den tatsächlichen Greueln all dieser Lager, wobei diese Greuel bei weitem geringer waren als die in den sowjetrussischen Gulags. In einem dritten Schritt erzeugt man durch die Kommentare den Eindruck, die Kommandanten und Bewacher des Lagers hätten absichtlich diese Unglücklichen in diesen Zustand versetzt, da sie ganz einfach eine Politik der gezielten Vernichtung der Häftlinge verfolgten. Die Bildaufnahmen der sehr zahlreichen Gruppen von kräftigen Häftlingen, die sich über ihre Befreiung freuen, wird man ihnen mit nur wenigen Ausnahmen vorenthalten. Man wird ihnen verschweigen, daß es in diesen Lagern, so wie es zum Beispiel in Auschwitz der Fall war, für die Häftlinge riesige Küchen und alle Formen von sanitären, medizinischen, zahnärztlichen oder chirurgischen Anlagen geben konnte, dazu Bäckereien, Postämter, Werkstätten, Räume für künstlerische und musikalische Freizeitbeschäftigungen, deren alleinige Anwesenheit die Wahrscheinlichkeit zumindest gering erscheinen läßt, die Deutschen hätten eine wie auch immer geartete bewußte Zielsetzung der physischen Vernichtung der Häftlinge verfolgt. Im Gegenteil. Für die Propagandisten wird ein Skalpell zu einem Beweis, daß getötet oder gefoltert wurde. Eine Gaskammer zur Entseuchung wird zum Beweis dafür gemacht, daß man Menschen und nicht schädliche Insekten vergaste. Eine Zyklon-B-Dose, die zur Entseuchung oder Entwesung diente und die man also zum Schutze des Lebens gegen Krankheiten oder tödliche Seuchen benutzte, wird zum Beweis werden, daß die Deutschen diese verwendeten, um menschliches Leben zu vernichten.
Die wahren Greuel aller Lager sind dagegen das Zusammengepferchtsein, der Mangel an Privatsphäre ("die Menschen sind wie Äpfel; je mehr man sie stapelt, desto mehr verfaulen sie"), die um sich greifende Gewalt, der Hunger, die Unzulänglichkeiten, die Krankheiten, die Seuchen. Der Revisionist Paul Rassinier hat darüber treffend berichtet. Gelegentlich haben also die Gefangenen die Hölle kennenlernen können.

Sie hatten unter anderem die britische Propaganda im Zusammenhang mit Bergen-Belsen erwähnt …

In der Tat, hier haben die Landsleute von Winston Churchill eine Meisterleistung vollbracht. Dies bezeichne ich als "den Trick mit dem Traktor von Bergen-Belsen". Im April 1945 hatte sich dieses Lager, das überbelegt war, von aus dem Osten stammenden Seuchen heimgesucht wurde, dem Hunger ausgesetzt war und seit Tagen wegen der anglo-amerikanischen Bombardierungen unter Wassermangel litt, in eine wahrhaftige Seuchenbrutstätte verwandelt. So hatten die deutschen Verantwortlichen den sich dem Lager nähernden Truppen von Montgomery eine Delegation entgegen geschickt, die sie vor den hygienischen Zuständen warnen sollte, und wahrscheinlich auch vor den Risiken, denen alle, einschließlich der deutschen Bevölkerung, ausgesetzt worden wären, wenn die Internierten ohne jegliche Gesundheitskontrolle plötzlich freigelassen worden wären. Um der Lage Herr zu werden, willigten die Briten in eine Zusammenarbeit mit der Wehrmacht ein, lehnten aber eine solche mit der SS ab. Sie nahmen sich vor, die großen Todesgruben zu öffnen, die Toten zu zählen, und dann die Leichen in weiten und tiefen Gruben wieder stapelweise zu verscharren. Um alle diese Leichen in die Gruben zu schieben, haben sie einen Traktor verwendet. In einem vor Ort gedrehten Film zeigt man uns diesen Traktor bei der Arbeit. Eine Auswahl dieser Aufnahmen ist der Nachwelt überliefert worden, unter anderem mit Hilfe eines Dokumentarfilms (Verfasser Alain Resnais) Nuit et brouillard [Nacht und Nebel] (1955). Millionen von Zuschauern glaubten, damit einen Beweis zu sehen, daß die Deutschen, Tag für Tag, ihre Häftlinge im industriellen Maßstab umbrachten. Es muß nur wenige Zuschauer gegeben haben, die erkannten, daß der Fahrer des Traktors kein deutscher, sondern ein britischer Soldat war. 1978 zeigte eine Publikation aus Süd-Afrika, die bestimmt war, jegliche Revision des "Holocausts" zu widerlegen, die Aufnahme des Traktors und der Leichen, wobei aber der Kopf des Fahrers entfernt worden war, und dies in der bewußten Absicht uns glauben zu lassen, der Fahrer sei ein Deutscher gewesen.
So kommt es, daß sich mit der Zeit in der Vorstellung einiger, so zum Beispiel bei Maurice Druon von der französischen Akademie, "der" Traktor im Singular folgerichtig in "die" Traktoren verwandelt hat. Man könnte unaufhörlich die übelsten Machenschaften dieser Propaganda aufzählen, die auf solchen Greuelgeschichten fußen. So zeigt man uns mit einer Unbekümmertheit Berge von Schuhen und Brillen oder Haufen von Haaren, als hätte man damit Beweise, diese würden von Vergasten stammen. Man verschweigt aber beflissentlich in diesem Zusammenhang, daß in einem Europa, das sich einer Blockade gegenüber sah und in dem alles knapp war, nichts weggeworfen wurde und alles wiedergewonnen und wiederaufbereitet wurde. So eben auch Haare, welche häufig für Zwecke der Textilindustrie dienten. Es gab eine Vielzahl von Werkstätten zur Wiederaufbereitung von Leder, Glas, Metall und Holz, sei es in den Lagern oder in den Städten und Dörfern. Auch der "Trick mit den Koffern" ist es wert, erwähnt zu werden. Eine sehr bekannte Aufnahme zeigt uns, in Auschwitz, einen Berg von sorgfältig gestapelten Koffern, die man uns als solche vorstellt, als habe darauf jeder unglückliche Besitzer sorgfältig seinen Namen und seine Anschrift aufgetragen, bevor er in die Gaskammer geschickt wurde. Aber, wenn man genauer hinsieht erkennt man, daß die Namen und Anschriften von ein und derselben Hand geschrieben worden sind, und dies mit dem gleichen weißen Mittel. Deshalb handelt es sich in Wirklichkeit hier um das, was sich bei der Aufnahme in jede x-beliebige Hafteinrichtung abspielt: die Gegenstände der Gefangenen werden von den Bediensteten der Gefängnisregistratur in diese aufgenommen. So konnte Marcel Bloch-Dassault lange nach dem Krieg seine Brieftasche aus Deutschland wiederbekommen, die ihm bei seiner Aufnahme in das Lager von Buchenwald abgenommen worden war. Eines Abends konnte man ihn im französischen Fernsehen sehen, wie er seine Brieftasche vorführte, sie öffnete, und ein vierblättriges Kleeblatt herausnahm, das sich darin bei seiner Ankunft im Lager befunden hatte. Dennoch, es besteht kein Zweifel darüber, daß die deutschen Verantwortlichen sicherlich aus den zahlreichen Depots von beschlagnahmten Gegenständen geschöpft haben, um daraus die Zivilbevölkerung zu beliefern, die von den Bombardierungen heimgesucht war und der alles fehlte.

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