Politische Verfolgungen 2008


powered by FreeFind

 

 

 

Teil 1

Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5

"Zyklon B diente zum Schutze des Lebens. Kein einziger Jude ist durch eine Tötungs-Gaskammer oder einen Tötungs-Gaswagen umgebracht worden."

Gespräch mit Professor Robert Faurisson im Gästehaus des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran, Teheran, den 13. Dezember 2006

Teil 5

Einige könnten Ihnen jetzt folgende Frage stellen: "Doch wo sind denn nun all die Juden geblieben, die Ihrer Meinung nach nicht vernichtet worden sind?"

Meine Antwort lautet: "In Palästina und weltweit verstreut in ungefähr fünfzig Ländern. Die Liste dieser Länder kann ich Ihnen geben." Ein erheblicher Anteil der sechs Millionen Juden, die heute den Staat Israel bevölkern, sind "Überlebende" oder Nachkommen von "Überlebenden" von dem, was sie "Holocaust" nennen. Nebenbei gesagt, als Steven Spielberg sein riesiges Projekt startete, um fünfzigtausend "Zeugenaussagen" von Überlebenden zu sammeln, schickte er seine Mitarbeiter in ungefähr fünfzig Länder der Erde. Das ist die Anzahl der Länder, in die sich diese Juden nach dem Krieg verstreut haben.

Einige Konferenzteilnehmer haben behauptet, daß, als die Wehrmacht ihren Angriff im Osten gestartet habe, viele Juden in die Sowjetunion geflohen oder dorthin verbracht worden seien. Was halten Sie davon?

Das stimmt, doch ist es derzeit noch schwierig zu ermitteln, wieviele von diesen Juden sich zum Beispiel in Usbekistan (Taschkent, Samarkand), in Tadschikistan oder woanders, vielleicht sogar in dem jüdischen autonomen Gebiet von Birobidschan niedergelassen haben.

Wie erklären Sie sich, daß nahezu alle Überlebenden der Konzentrationslager behaupten, sie könnten bezeugen, es habe Gaskammern gegeben?

Sie wiederholen ein Gerücht, das ihnen ohne Mühen den Status eines Helden oder eines wundersam Geretteten verleiht. Sie tun das auch meistens ohne Risiko, denn es ist höchst unwahrscheinlich, daß man sie diesbezüglich festnageln und Erklärungen von ihnen verlangen wird. Während einer meiner Prozesse hat mich einmal ein hoch erregter Jude am Eingang zum Gerichtssaal zur Rede gestellt. Er sagte mir, indem er mir seine Tätowierung der Erkennungszahl von Auschwitz zeigte: "Wie können sie es wagen zu sagen, es hätte keine Gaskammern gegeben? Ich bin der lebende Beweis, daß es sie gegeben hat." Ich habe ihm in die Augen geschaut und habe ihm erwidert: "Beschreiben Sie mir eine Gaskammer". Er erwiderte mir, dabei seine Beherrschung verlierend: "Wenn ich denn eine gesehen hätte, wäre ich jetzt nicht hier und würde mit Ihnen sprechen." Ich habe ihn dann darauf hingewiesen, daß er sich demnach, folgerichtig, nicht als Zeuge hätte vorstellen sollen. Ich hätte noch ergänzen können, daß er, wie alle Juden, die aus Auschwitz zurückkamen, doch eher der Beweis dafür war, daß es niemals bei den Deutschen eine Politik der Vernichtung der Juden gegeben habe, da er ja, offensichtlich, noch am Leben sei. Ich erinnere Sie daran, daß wir 1985, während des ersten Zündel-Prozesses in Toronto, die seltene Gelegenheit hatten, die "Nummer Eins" der jüdischen Zeugen des "Holocausts" ins Kreuzverhör zu nehmen, einen gewissen Rudolf Vrba. Schlagen Sie in den Prozeßakten nach um zu sehen, wie diese arrogante Person schlußendlich ins Schleudern kam, als er zugeben mußte, wie er in seinem Buch über Auschwitz, das angeblich dafür berühmt war, peinlich genau erstellt worden zu sein, auf "poetische Lizenz" hatte Rückgriff nehmen müssen. "Licentia poetarum", hatte er auf Lateinisch verkündet.

Was geschah Ihrer Meinung nach mit den auf der sogenannten "Rampe von Auschwitz" (oder Birkenau) ausgesonderten Juden?

Die Männer wurden auf die eine Seite gestellt, die Frauen und die Kinder auf die andere. In getrennten Kolonnen begaben sich die einen und die anderen, sei es zu Fuß oder einige von ihnen im Lieferwagen, zur Sauna, wo sie sich duschten und wo sie desinfiziert wurden. Unter der Bezeichnung "Das Album von Auschwitz" wohlbekannte Bildaufnahmen zeugen von dieser Ankunft auf der Rampe. In diesem Bereich befand sich auch ein Fußballplatz ("Sportplatz"), den die Ankömmlinge gleich neben der Rampe erblicken konnten. Es gab auch einen Volleyballplatz und zahlreiche Krankenstationen, sowohl für Frauen wie auch getrennt davon für Männer. Genau in diesem Bereich befanden sich auch zwei große Krematorien, die, von Blumenbeeten eingerahmt, von allen Seiten aus einsehbar waren. Außerdem große Becken zur Abwasseraufbereitung, Dusch- und Desinfektionsanlagen und riesige Lager für Kleidungsstücke, die man, wie in jedem Gefängnis oder Lager üblich, den Ankömmlingen abgenommen hatte.

Was sagen Sie zur Rede von Adolf Hitler, die er am 30. Januar 1939 vor dem Reichstag in der Kroll-Oper in Berlin gehalten hat? Wortwörtlich hat er gesagt: "Wenn es dem internationalen Finanzjudentum inner- und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht die Bolschewisierung der Erde und damit der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa!"

In dieser Vorkriegsrede ist in keiner Weise von der physischen Vernichtung der Juden die Rede. An diejenigen gerichtet, die die Kriegspropaganda schüren und mit aller Macht einen Kreuzzug gegen Deutschland führen wollen, erwidert Hitler sozusagen: "Machen Sie sich keine falschen Hoffnungen. Wenn Sie es schaffen sollten, einen Krieg zu entfachen, so werden nicht wir vernichtet werden, sondern unsere kommunistischen und jüdischen Feinde." Ich verweise Sie auf die Analyse, die Wilhelm Stäglich in seinem Buch Der Auschwitz-Mythos zu dieser Erklärung erstellt hat. Stäglich hat auch die Reden von Heinrich Himmler, die er in Posen 1943 gehalten hat, behandelt, Reden, denen einige das reißerische Adjektiv "geheim" angefügt haben. Vor dem Krieg und auch während des Krieges, bis in die letzten Monate des Konfliktes, hat Himmler alles versucht, um die Alliierten davon zu überzeugen, die Juden bei sich aufzunehmen, die sie ja scheinbar so wundervoll fanden.

Also, im Gegensatz zu dem, was andere Historiker sagen, stellt für Sie diese Rede keinen Beweis dar, daß Hitler die Juden vernichten wollte.

Natürlich nicht. Und Sie werden auch, glaube ich, keinen Historiker mehr finden, der das behauptet.

Und was sagen Sie zum politischen Testament von Adolf Hitler? Dort liest man zum Beispiel:
"Ich habe aber auch keinen Zweifel darüber gelassen, dass, wenn die Völker Europas wieder nur als Aktienpakete dieser internationalen Geld- und Finanzverschwörer angesehen werden, dann auch jenes Volk mit zur Verantwortung gezogen werden wird, das der eigentlich Schuldige an diesem mörderischen Ringen ist: Das Judentum! Ich habe weiter keinen darüber im Unklaren gelassen, dass dieses Mal nicht nur Millionen Kinder von Europäern der arischen Völker verhungern werden, nicht nur Millionen erwachsener Männer den Tod erleiden und nicht nur Hunderttausende an Frauen und Kindern in den Städten verbrannt und zu Tode bombardiert werden dürften, ohne dass der eigentlich Schuldige, wenn auch durch humanere Mittel, seine Schuld zu büssen hat."

"Durch humanere Mittel". Meint Hitler damit nicht die Gaskammern?

Reine Spekulation! Hitler hat diesen Text am 29. April 1945 unterzeichnet, also am Vorabend seines Selbstmordes (nebenbei sei angemerkt, daß nach herrschender Auffassung die "Gaskammern" ab Ende November 1944 nicht mehr in Betrieb waren). Er steht vor dem schrecklichen Schaubild eines zerstörten Landes und Volkes von Männern, Frauen und Kindern, die man systematisch mit Phosphor grillt. Er verspricht den Urhebern dieses unmenschlichen Krieges, daß sie für ihre Verbrechen zu zahlen haben werden, aber nicht, bitte sehr, mit den gleichen schrecklichen und barbarischen Mitteln der Alliierten. Der Gipfel des Grauens ist es, Menschen am lebendigen Leibe zu verbrennen. Es sind die britischen Anführer, Churchill an der Spitze, die ab 1940-41 beschlossen haben, nun werde ein systematischer Krieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung geführt. Und zu diesen Zwecken haben sie die Herstellung von Flugzeugbombern vorgenommen, die allein der Zerstörung deutscher Städte dienten. Bis dahin hatten sich Militärs darauf beschränkt, Kriege gegen Soldaten zu führen, und wenn es geschah, daß sie auch Zivilisten töteten, so machten sie zumindest geltend, zu Recht oder Unrecht sei einmal dahin gestellt, es handele sich dabei um bedauerliche Folgen einer militärischen Operation (zum Beispiel während einer taktisch bedingten Bombardierung). Die britischen Gentlemen haben die Kunst der Kriegsführung erneuert: zum einen haben sie entschieden, systematisch Zivilisten zu massakrieren, um das gegnerische Militär in die Knie zu zwingen, und zum anderen haben sie es unternommen, gegen die deutschen Soldaten einen feigen Krieg zu führen, den der Heckenschützen und der "Widerstandskämpfer". Es hätte schon Mut dazu gehört, sich selbst mit einer Bombe in die Luft zu sprengen, um feindliche Soldaten umzubringen, aber der Heckenschütze brauchte nur wenig von diesem Mut, da er sich dem Gegner nicht zu stellen brauchte und nach seiner Tat einfach davonschlich, wissentlich blutige Repressalien gegen so viele Unschuldige in Kauf nehmend. Die sowjetische Barbarei und die US-amerikanische Brutalität haben sich dann dazugesellt. Aus der Sicht Hitlers ist der widernatürliche Pakt zwischen dem Kapitalismus der City und Wall Street auf der einen Seite und dem Kommunismus Moskaus auf der anderen geschlossen worden zum Zwecke des bewußten Holocausts am deutschen Volke. Die Bundeslade dieser zwei Gegensätze hat die Juden der ganzen Welt zusammengeführt, die so mächtig und so einflußreich vor allem im angloamerikanischen Finanzwesen, in den Medien und in der kommunistischen Internationalen sind. Der deutsche Historiker Ernst Nolte hatte mir, nebenbei gesagt, bereits dieses Argument der "humaneren Mittel" für den Beweis der Gaskammern vorgebracht. Sie sehen, über wie wenige konkrete Beweise diese Art von Historikern verfügen.

Beweist nicht die Niederschrift der Berliner Wannsee-Konferenz das Vorhandensein eines Planes zur Vernichtung der Juden?

Nicht im geringsten Maße. Ohne Datum, ohne Unterschrift und ohne Stempel versehen, hat dieses Stück Papier den Anschein eines Entwurfes einer Niederschrift einer Sitzung, die am 20. Januar 1942 in Berlin stattgefunden hat. Nirgends darin ist davon die Rede, Juden zu töten oder zu vernichten, sondern die arbeitsfähigen Juden sollen in den Osten verschickt werden, um dort zu arbeiten, während die Alten über 65 nach Theresienstadt in Böhmen geschickt werden sollen. Mehrere Male taucht in diesem Dokument der Begriff "Endlösung der Judenfrage in Europa" auf, ein Ausdruck, der gelegentlich auf "Endlösung der jüdischen Frage", "Endlösung" oder ganz einfach "Lösung" reduziert wird. Der Begriff in seiner ursprünglichen kompletten Form lautete: "Eine territoriale Endlösung der jüdischen Frage" (gemeint: der jüdischen Frage in Europa). Ein gewisser Martin Luther, Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amtes des Reiches, benutzt diese Bezeichnung in seinem berühmten Memorandum vom 21. August 1942, auf der Seite 4. Dieses Adjektiv "territorial" bedeutet, daß man die jüdische Frage in der Weise zu lösen haben wird, daß man für die Juden ein Gebiet findet, das ihnen gehören kann. Jede andere Lösung sei nicht zielführend. Denn, sollten zum Beispiel nach dem Krieg die Juden in Europa wieder frei werden, so hätten sie bald wieder, wie dies ja die Geschichte lehrt, ihre Kräfte gesammelt und ihren Einfluß wiedergewonnen. Hingegen würden, bei einer endgültigen Verschickung weg aus Europa, jene, die diese Strapazen überlebt haben sollten, eine Keimzelle zur Erneuerung des Judentums bilden können. Es ist vollkommen widersinnig, hier von einem Vernichtungsprogramm zu sprechen. Selbst Yehuda Bauer, Professor an der hebräischen Universität in Jerusalem, hat schlußendlich 1992 diese "silly story of Wannsee" [dumme Geschichte aus Wannsee] verurteilt. Er sagte: "The public still repeats, time after time, the silly story that at Wannsee the extermination of the Jews was arrived at" [Die Öffentlichkeit wiederholt unablässig diese dumme Geschichte, in Wannsee wäre die Vernichtung der Juden beschlossen worden].

Einige bringen vor, die Anzahl der durch die Deutschen getöteten Juden wäre ohne große Bedeutung. Ob es nun sechs Millionen, zwei Millionen oder 500.000 waren, das Verbrechen bleibe riesig.

Diese Überlegung ist geläufig. Ich glaube darauf im Kern schon geantwortet zu haben, als ich Ihnen darlegte, daß Deutschland niemals eine Politik der Vernichtung der Juden durchgeführt hat. Dennoch, die Zahlen zählen, und häufig zählen sie in besonderem Maße. Zunächst besteht ein beachtlicher Unterschied zwischen sterben und getötet zu werden. Dann ist es viel schlimmer, eine Masse von Personen zu töten als nur eine einzige. Doch dann, wenn der Unterschied zwischen sechs Millionen und fünfhunderttausend doch 5.500.000 beträgt, so werden sich diese 5.500.000, anstatt ermordet oder getötet worden zu sein, noch am Leben befinden. Dies gesagt: wenn eine begrenzte Gemeinde vorbringen kann, man habe systematisch sechs Millionen ihrer Mitglieder vernichtet (dies entspricht der Bevölkerung eines Landes wie der Schweiz), so wird sie bestimmt eine größere Anteilnahme vom Rest der Welt erhalten, als wenn sie nur die Zahl von 500.000 Ermordeten oder Toten vorbrächte. Mit sechs Millionen von Ermordeten oder Toten kann es weit mehr an moralischem Verständnis, finanziellen Entschädigungen und unterschiedlichen Rechten und Vorrechten verlangen und erhalten. Wenn ein kleines Volk sich damit brüsten kann, sechsfacher Millionär an Toten oder Ermordeten zu sein, so eröffnet das ohne große Schwierigkeiten die Möglichkeit, Milliarden an klingenden Münzen einzufordern und einzusammeln. Eine Shoah, die mit sechs Millionen bewertet wird, stellt die Gewißheit eines "Shoah Business" dar, das in gleichem Maße ertragreich sein wird. Ich will damit nicht sagen, daß man gelogen und übertrieben hat, um damit Geld zu machen und sich Vorteile zu verschaffen. Aber es ist gelogen worden, und danach hat man aus dem Siegeszug dieser Lüge Vorteile gezogen.

Sind Sie der Meinung, daß Deutschland eine moralische Verantwortung gegenüber Israel und den Juden hat, eine Verantwortung, die sich in finanziellen Wiedergutmachungen zeigen muß?

Ich teile vielmehr die Ansicht des US-Amerikaners Arthur Robert Butz, der "Nummer Eins" der Revisionisten. Sein epochales Werk, The Hoax of the Twentieth Century [Der Jahrhundert-Betrug], endet auf der letzten Seite angesichts der enormen deutschen "Wiedergutmachungen" mit folgende Worten: "Es zeigt sich [in der Gesamtbetrachtung], daß Israel Deutschland viel Geld schuldet, denn wir haben gleichermaßen gezeigt, daß die vorgebrachte Begründung für diese Wiedergutmachungen nicht mehr gültig ist". Ich weise darauf hin, daß die deutsche Fassung seines Buches in diesem Punkt merkliche Unterschiede aufweist und leider eher ungenau ist.

Verdienen Ihrer Meinung nach die Juden, die den Zweiten Weltkrieg überlebt haben, finanzielle Entschädigungen?

Alle wahren Opfer dieser grausamen Auseinandersetzung verdienen Respekt, Wertschätzung und Wiedergutmachung. Unter diesen Opfern würde ich vor allem die Deutschen nennen, allerdings nicht deren Führung, und das palästinensische Volk in seiner Gesamtheit.

Sind Sie ein Antisemit, also ein Feind der Juden?

Sie meinen antijüdisch. Nein, ich halte mich nicht für antijüdisch, denn ich wünsche keinem Juden Leid. Ich möchte nicht, daß auch nur eins ihrer Haare gekrümmt werde, sei es auch nur, um nicht ihr verdoppeltes Klagen hören zu müssen. Was ich dagegen wohl will ist, daß sie mir kein Leid zufügen. Und keinem anderen. Ich will, daß ihr ohrenbetäubender Lärm der Holocaust-Propaganda aufhört, hinter der sich oft nur der Trommelwirbel ihrer Kriegstrommeln verbirgt. Es gibt keine Gruppe, die mehr jammern würde und zugleich kriegerischer gesinnt wäre, als diese jüdische, zionistische und von Neo-Cons durchdrungene Nomenklatur, die ständig nach Zensur, Repression, Krieg und Kreuzzügen im Namen des "Holocausts" schreit, also im Namen einer besonders erniedrigenden Lüge.

Sind Sie ein Rassist?

Nein.

Welche Zukunft wünschen Sie dem "Holocaust"?

Wenn man unter diesem Wort sowohl die angebliche Politik der Vernichtung der Juden bezeichnet, als auch die angeblichen nazistischen Gaskammern und die angeblichen Sechs Millionen, so wünsche ich dieser niederträchtigen Verleumdung, baldmöglichst auf dem Müllhaufen der Geschichte zu enden. Und als Gelehrter wünsche ich mir, daß man die Geschichte des Zweiten Weltkrieges wird schreiben können ohne Furcht vor Sondergesetzen, die auf Forderung der jüdischen Nomenklatura eingeführt wurden. Hitler ist vor mehr als sechzig Jahren gestorben und es bleibt "streng verboten" "über" Hitler zu schreiben. Man kann nur "gegen" Hitler schreiben. Das ist Infantilismus oder Infantilisierung. Ich wünsche mir, daß man das Recht habe, über ihn zu schreiben, wie man das Recht hat, über Napoleon, Churchill oder Stalin zu schreiben.

Was möchten Sie zum Abschluß sagen?

Zum Abschluß möchte ich sagen, daß wir uns in Teheran befinden am Tage nach einer Konferenz, die am 11. und 12. Dezember stattfand und die sich mit dem Thema "Holocaust" beschäftigte. Diese Konferenz hatte wirklich internationalen Charakter. Sie hat vor allem Revisionisten versammelt, aber auch einige Antirevisionisten. Alle waren eingeladen. Wir hätten gerne Raul Hilberg oder Norman Finkelstein sehen und hören wollen. Letzterer sagt ja von den Revisionisten, sie seien "crackpots", also Verrückte. Wenn er gekommen wäre, hätte ich ihn in zivilisierter Art und Weise gefragt, weshalb ich persönlich dieses Beiwort verdiente, und ich hätte mich danach erkundigt, was er denn genau in unseren Büchern gelesen haben möge, um zu solch einem Urteil über deren Autoren zu gelangen. Diese Konferenz hat mit der Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Untersuchung und Erforschung des "Holocaust" geendet. Die Arbeitsgruppe wird von einem Iraner, Dr. Ramin geleitet und besteht vorläufig aus fünf Mitgliedern: einem Australier, einer Britin, einem Dänen, einem Franzosen und einem Schweizer. Das Jahr 2006 wird in die Geschichte eingehen, nicht nur Irans, sondern auch der ganzen Welt. Iran, dieses außergewöhnliche Land, hat den Heldenmut aufgebracht, im selben Jahr, ein Nein zu sagen, zuerst gegenüber dem US-amerikanischen Imperialismus, und dann gegenüber den Kreuzzügen des "Holocausts". Ich kann Ihnen nicht verhehlen, daß mir sein Heldenmut große Sorgen bereitet. Vielleicht wird das dem Präsidenten Ahmadinedschad noch teuer zu stehen kommen.

Haben Sie mit ihm sprechen können?

Ja, von Angesicht zu Angesicht für einige Minuten inmitten anderer Teilnehmer dieser Konferenz. Ich habe ihm meine Bewunderung zum Ausdruck gebracht für seinen Mut und ihm auch unsere Dankbarkeit mitgeteilt, diese erstaunliche Konferenz abgehalten zu haben, die allen, Revisionisten wie Nicht-Revisionisten, offen stand. Der Mann, den die westliche Presse als einen gefährlichen Fanatiker beschreibt, ist mir in unserer Unterredung wie auch in seiner abschließenden Ansprache als ein distinguierter Geist erschienen und als ein ehrlicher Mann mit gemäßigtem Tonfall. Wissen Sie, nebenbei gesagt, daß er niemals erklärt hat, der Staat Israel müsse "von der Landkarte getilgt" werden, sondern er hat sich nur damit begnügt einen der bekanntesten Sätze von Ayatollah Khomeini zu übernehmen, nach dem der zionistische Staat dazu verdammt sei, eines Tages von der Zeiten- und Geschichtskarte zu verschwinden. Er hat seine Meinung zum Ausdruck gebacht, daß der Zionismus dazu verurteilt sei, aus dem Nahen-Osten zu verschwinden, genauso wie es dem Kommunismus in Rußland widerfahren ist. Er wünsche sich, daß in Palästina alle Glaubensgemeinschaften, auch die jüdische, wieder ihren Platz finden mögen. Daher auch die Abordnung der sechs Rabbiner zu dieser Konferenz, die eine Art Namensschild mit der Botschaft trugen, sie seien Juden, aber keine Zionisten. Wie ich Ihnen bereits erzählte, konnte ich mich persönlich mit zwei von diesen Rabbinern freundlich unterhalten. Einer von ihnen hat mir vor einem Zeugen gesagt: "Ich bitte um Vergebung, was 'sie' Ihnen angetan haben, wenn es denn überhaupt vergeben werden kann". Worauf ich geantwortet habe: "Bleiben wir vereint", was bedeutete, wir müßten gemeinsame Sache gegen jene machen, die, die Macht besitzend, diese übermäßig mißbrauchen würden.

Sie haben einen hohen Preis dafür gezahlt, daß Sie diesen revisionistischen Kampf seit mindestens 1974 führen.

Ja, ich habe dafür viel zahlen müssen, aber weniger als andere Revisionisten. Ich spreche hier nicht nur von den körperlichen Angriffen, denen ich ausgesetzt war, und den daraus folgenden Krankenhausaufenthalten, sondern auch von der Lawine an Prozessen und deren häufig skandalösen Urteilen. Ich habe die Erfahrung machen müssen, daß gegenüber Revisionisten, genauso wie in alten Zeiten gegenüber Ketzern oder Hexen, Richter und Staatsanwälte, mit wenigen Ausnahmen, kein Gewissen, kein Gesetz und kein Recht mehr kennen. Was die Medien betrifft, so haben sie meinen Namen mit einer Unmenge an Schmähungen, Beleidigungen und Verleumdungen überhäuft. In mehr als dreißig Jahren haben sie mir niemals unmittelbar die Gelegenheit gegeben, meine Verteidigung vorzutragen. Mit einer Ausnahme: im Dezember 1980 konnte ich im Radio einen Satz von 60 Wörtern vortragen, mit dem ich das Ergebnis meiner Forschungen zusammenfaßte. Dafür habe ich mit einem Prozeß und einer Verurteilung büßen müssen, und zwar genau wegen dieses einen Satzes. Es ist erbärmlich, daß, von 1974 bis heute, Journalisten hunderttausend Mal meinen Namen haben nennen können und mich als "Gangster der Geschichte" haben brandmarken dürfen, ohne daß nur einer von ihnen mich um ein Interview gebeten hätte, und sei es nur, um mich für einige Minuten in meiner Verteidigung anzuhören. Nicht weniger ernüchternd ist das allgegenwärtige Schweigen meiner Kollegen, der französischen Gelehrten und der Intellektuellen, die eigentlich dazu berufen sind, die Freiheit der Wissenschaft zu verteidigen. Der US-Amerikaner Noam Chomsky hatte einmal mein Recht auf Meinungsfreiheit verteidigt, doch später hat er die Revisionisten nur noch als "crackpots" [Verrückte] bezeichnet. Die einzigen in Frankreich, die den Mut hatten, mich zu verteidigen, waren, abgesehen von meinem Anwalt (und seinen Freunden), Pierre Guillaume, Serge Thion und Jean-Gabriel Cohn-Bendit (und deren Freunde, unter anderem der mutige Jacob Assous). Aber ich habe nicht das Recht mich zu beklagen, wenn ich mein Los mit dem so vieler anderer Revisionisten vergleiche, angefangen mit dem heroischen Ernst Zündel und vielen anderen Deutschen oder Österreichern, die das Gefängnis für lange Jahren kennen gelernt haben, gerade kennenlernen oder noch kennenlernen werden. In Schweden hat der unbeugsame Ahmed Rami, auch er, die Annehmlichkeiten der Gefängnisse schmecken dürfen. Und dann hat uns das Internet gerettet. Vielleicht bin ich ja ein Glückspilz. Das würde ich aber nicht von meiner Frau und meinen Kindern sagen wollen.

Sind Sie damit einverstanden, daß dieses Gespräch veröffentlicht wird?

Ja. Aber unter der Bedingung, daß Sie mir den Text unterbreiten, so daß ich gegebenenfalls daran noch Änderungen oder notwendige Ergänzungen anbringen könnte, sei es auf meine Initiative hin oder auf die Ihrige.

Ich bin einverstanden. Ich danke Ihnen sehr.

Danke sehr. Und ich würde noch ergänzen, an Ihr Land gerichtet: "Armes Deutschland!".

Leider.

Leider.

Ende

Teil 1

Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5

Senden Sie diesen Artikel an einen Freund

Email: Empfänger: Email: Absender

Hinweise vom Absender: